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Sprachzertifikat
Zielgruppe | Inhalt der Prüfungen | Dauer der Prüfungen | Sonstiges
Das Sprachzertifikat
des Nordischen Instituts soll den Sprachkursteilnehmern ermöglichen, besonders
gute Sprachkenntnisse mit einem Zeugnis nachzuweisen. Anders als die universitätsintern
verwendeten Scheine soll das Sprachzertifikat als aussagekräftiges Dokument
z.B. bei Bewerbungen dienen, da auch das Magister-/Examenszeugnis die Sprachkenntnisse
nicht erwähnt.
Das Zertifikat
ist ein zusätzliches, freiwilliges Prüfungsangebot, das keinerlei Einfluss
auf die Magister- oder Examensprüfung hat.
Ein Sprachzertifikat
kann jedoch nicht fehlende Sprachkursteilnahme- und Leistungsscheine ersetzen.
Hier kann die
offizielle Zertifikatsordnung eingesehen
werden und hier
stehen diese aktuelle Seite und die Zertifikatsordnung als pdf-Dateien zum
Download bereit.
Zielgruppe
Fachstudenten
des Nordischen Instituts der CAU Kiel (Lehramt, Magister Haupt- und Nebenfach),
sowie Hörer aller Fakultäten der CAU Kiel (z.B. Juristen, Mediziner etc.)
können das Zertifikat erlangen. Gasthörer sind hiervon ausgenommen.
Das Angebot
der Zertifikatsprüfung richtet sich in erster Linie an Studierende, die durch
Auslandsaufenthalte und Teilnahme an Sprachkursen höheren Niveaus bereits
besonders gute Sprachkenntnisse erworben haben. Das heißt, die Studierenden
müssen grundsätzlich über Sprachkenntnisse verfügen, die ihnen eine aktive
Teilnahme an den Sprachkursen des jeweils höchsten Niveaus (Kolloquien, Grammatikkurse
etc.) ermöglichen. Ein Auslandssemester kann natürlich nicht zwingend vorausgesetzt
werden; es wird jedoch empfohlen, da erfahrungsgemäß die im Unterricht erworbenen
Kenntnisse im Ausland wesentlich besser gefestigt werden können, als dies
mit einigen Semesterwochenstunden möglich ist. Ebenfalls angesprochen sind
Studierende, die sich im Rahmen eines Schüleraustausches, Praktikums, Ferienjobs,
Sprachkurses oder als Au-pairs im Ausland aufgehalten haben.
Um selbst einzuschätzen,
ob man für die Zertifikatsprüfung in Frage kommt, kann man sich an diesem
standardisierten Studienverlauf orientieren:
Sprachkurse im Grundstudium
1. Sem.: Anfängersprachkurs
2. Sem.: Fortgeschrittene I
3. Sem.: Fortgeschrittene II
4. Sem.: Fortgeschrittene III
Sprachkurse im Hauptstudium
5. Sem.: Auslandsemester
6. Sem.: Kolloquium (bzw. Grammatik- o. Aufsatzkurs)
7. Sem.: Anmeldung zur Zertifikatsprüfung und Kolloquium (o.ä.) mit Klausur
8. Sem.: Kolloquium (o.ä.) mit mündlicher Prüfung
9. Sem.: Examensbeginn
(Sprachkurse gesamt:
ca. 16 SWS)
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Bei Unsicherheit bezüglich der Eignung zur Zertifikatsprüfung erteilen
die Lektoren Ratschläge.
Inhalt
der Prüfungen
Die Prüfungen
teilen sich in einen schriftlichen und einen mündlichen Teil.
Die schriftliche
Prüfung muss zuerst erfolgreich abgelegt worden sein, bevor der mündliche
Teil folgt.
Als schriftliche
Prüfung wird eine vierstündige Klausur geschrieben. Sie gliedert sich in drei
Teile.
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Übersetzung
aus der Fremdsprache ins Deutsche; Dauer ca. 30 min.
-
Übersetzung
aus dem Deutschen in die Fremdsprache, z.B. Zeitungs- oder belletristische
Texte; Dauer ca. 90 min.
-
Aufsatz:
Wahlmöglichkeit zwischen einem literaturwissenschaftlichen Thema (z.B.
Vergleich zweier Gedichte) oder einem allgemeineren Thema aus Kultur und
Zeitgeschichte (z.B. Diskussion eines Zeitungsartikels); Dauer ca. 2
h.
> Die Klausurnote
setzt sich zusammen aus der Aufsatznote (50%) und der Note für beide Übersetzungen
(50%).
Als mündliche
Prüfung wird ein Referat im entsprechenden Kurs gehalten. Das Referat
sollte 20 Minuten dauern, anschließend findet eine 10-minütige Diskussion
mit den Kursteilnehmern statt, bei denen Fragen gestellt und Anmerkungen gemacht
werden können.
Das Thema des
Referates orientiert sich am Thema des entsprechenden Kurses und wird in Rücksprache
mit den Lektoren gewählt. Es gliedert sich wie ein Seminar-Referat in den
Unterricht ein. Das Referat muss in freier Rede gehalten werden (stichpunktartige
Vorformulierungen und Ablesen von wichtigen Zitaten ist natürlich gestattet).
Die Referenten sollen die Fähigkeit zeigen, in flüssiger Rede und angemessener
Ausdrucksweise Inhalte und Argumentationen vorzustellen.
Bei der anschließenden
Diskussion soll unter Beweis gestellt werden, dass die Referenten auch unvorbereitet
auf spontane Fragen sprachlich angemessen reagieren können.
Mündliche und
schriftliche Prüfung machen je 50% der Gesamtnote aus, die auf dem Zertifikatszeugnis
erscheint.
Dauer
der Prüfungen
Beide Prüfungsteile
werden in den normalen Ablauf des Unterrichts eingegliedert. Diejenigen, die
sich entschlossen haben, die Prüfungen abzulegen, müssen sich zu Beginn des
Semesters für die Prüfungen anmelden, damit die Lektoren die Prüfungen rechtzeitig
einplanen können.
Die schriftlichen
Prüfungen für alle Sprachen finden an einem einheitlichen Termin zum Semesterende
statt. Nach bestandener Klausur folgt der nächste Kurs, in dem das Referat
gehalten wird. Die Vergabe der Referatsthemen und -termine erfolgt in den
ersten zwei Sitzungen. Nach erfolgreichem Referat werden am Ende des Semesters
die Zertifikate ausgeteilt.
Es müssen daher
zwei Semester für das Sprachzertifikat veranschlagt werden.
Für Studierende,
die kurz vor dem Studienabschluss stehen, ist es auch möglich, beide Prüfungen
in einem Semester zu machen; dies sollte jedoch die A |